SPO-MAN.torship Bericht F.C. Hansa Rostock

SPO-MAN.torship beim F.C. Hansa Rostock
Mentee: Sven Bischoff
Mentor: Christian Hüneburg (Vorstand Finanzen und Verwaltung)
Datum: 05. Oktober 2018
Mein Tag beim 1.FC Hansa Rostock begann mit der Einlasskontrolle. Diese war etwas
verschärft, weil am Abend das Heimspiel gegen den Karlsruher SC in der 3. Liga anstand.
Nach kurzer Überprüfung wurde ich von Christian in Empfang genommen. Nach einem
kurzen Kennenlerngespräch folgte schon der erste Termin. Dabei ging es um ein Briefing für
das spätere Meeting mit dem Steuerberater. Nach dem Meeting nahm sich Christian viel Zeit
für meine Fragen und ich konnte Einblicke in das Tagesgeschäft beim F.C. Hansa Rostock
erhaschen.
Am frühen Nachmittag ging es für mich ein paar Meter die Straße runter zu infront, der
Vermarktungsagentur des F.C. Hansa Rostock. Auch dort habe ich viele interessante
Einblicke bekommen. Zum Beispiel einen kleinen Einblick in die Zusammenarbeit zwischen
infront und dem F.C. Hansa Rostock. Außerdem wurde mir gezeigt, wie die Akquise von
Sponsoren anhand einer Beispielpräsentation abläuft.
Wie es sich für einen Vorstand gehört, wurde im vorletzten Termin Öffentlichkeitsarbeit
betrieben. Ich begleitete Christian zu der feierlichen Eröffnung des Kunstrasenplatzes des
Nachwuchsleistungszentrums. Unter Anwesenheit der Medien fand die Eröffnung den
Höhepunkt mit einem „Einweihungsspiel“ zwischen zwei Nachwuchsteam vom F.C. Hansa
Rostock. Nach der Eröffnung ging es mehr oder weniger geschlossen für die Anwesenden
zurück zum Ostseestadion. Vor dem Spiel führte Christian mich noch durch die einzelnen
Bereiche des Stadions. Ich war erstaunt wie groß der Business- / Hospitalitybereich im
Ostseestadion ist. Da wurde mir auch erstmals bewusst, was für ein enormer Aufwand hinter
der Spieltagsorganisation steht. Es war grade noch genug Zeit eine Kleinigkeit zu essen,
denn der F.C. Hansa Rostock und der Karlsruher SC standen schon in den Startlöchern. Am
Ende des hart umkämpften Spiels ging der F.C. Hansa als Sieger vom Feld. Selbst jetzt,
nach 12 Stunden, war mein Tag beim F.C. Hansa Rostock noch nicht beendet. Es wartete
noch die Pressekonferenz der Trainer auf uns. Im Anschluss endete mein Tag mit Christian
und dem F.C. Hansa Rostock.
Ich möchte mich in aller Form bei Christian bedanken, dass er sich so viel Zeit für mich
genommen hat und mir erstklassige Einblicke geliefert hat, die mich sowohl begeistert haben
als auch mir in meiner Orientierung für mein späteren Werdegang geholfen haben. Ich werde
auch im nächsten Durchgang des SPO-MAN.torship Programms wieder dabei sein, weil es
eine Wahnsinnsmöglichkeit ist den Arbeitsalltag eines Sportmanagers aus unterschiedlichen
Bereichen hautnah mitzuerleben.

SPO-MAN.torship Bericht SV Wehen Wiesbaden

SPO-MAN.torship Bericht SV Wehen Wiesbaden 

Meine Tage bei Wilko Harff in Wiesbaden
Voller Vorfreude startete der erste Tag für mich sehr früh um 6 Uhr morgens mit der Abfahrt
Richtung Wiesbaden. Ich erreichte mein Ziel, die Brita Arena, kurz nach 10 und nach einem kurzen
Telefonat mit Wilko begrüßten wir uns am VIP Eingang des Stadions. Von dort an starteten wir
einen Rundgang durch die gesamte Arena und mir wurde Wilkos Arbeitsplatz näher gebracht.
Vom unteren VIP Bereich, der auch für sämtliche andere Veranstaltungen gemietet werden kann,
ging es hoch in die Skylounge, die in etwa das Herzstück für den Arbeitsbereich ist. Diese kann
für Veranstaltungen jeder Art gemietet werden und wird je nach Wunsch dem Kunden
entsprechend eingerichtet. Dabei ist nichts unmöglich solange die Kosten getragen werden.
Danach ging es weiter quer durch die Arena bis wir letztlich im Stadion Innenraum angekommen
waren. Dort ergab sich Vorallem das Thema der Sicherheit bei Großveranstaltungen und Wilko
konnte mir einige interessante Einblicke in die Gewährleistung und Anforderungen an die
Sicherheit für eine Großveranstaltung geben.
Schließlich landeten wir wieder in der Skylounge direkt neben Wilkos Büro und ich konnte ein
längeres Gespräch mit der Hospitality Leiterin führen, die mir viele Fragen zum Thema Event
Durchführung beantworten konnte. Gestärkt nach dem Mittag ging es im Büro weiter mit der
Erstellung von Angeboten auf Anfrage bzw. für mögliche Kunden.
Zuerst wurde mir das ganze System und die Arbeitsweise näher gebracht, bevor ich schließlich
selbst mein Glück versuchen durfte und ein mögliches Angebot erstellen durfte.
Kurz danach war aber auch Feierabend und für mich ging es Richtung Hotel.
Am nächsten Tag stand dann der Spieltag gegen den SV Meppen an.
Nach meiner Ankunft am Stadion ging es in eine allgemeine Spieltagsbesprechung, bei der alle
Themen rund um den Spieltag letztmalig besprochen wurde. Danach durfte ich Wilko bei seinen
letzten Vorbereitungen bis zum Anpfiff begleiten.
Das Spiel endete mit .. für Wiesbaden und nach einem mäßigen Saisonstart gelang ein
Befreiungsschlag.
Abschließend gab es eine letzte Besprechung mit allen Verantwortlichen über den Spieltag. Dabei
wurden sowohl positive Aspekte die gut funktioniert haben angesprochen als auch negative, bei
denen es Verbesserungspotenzial gibt.

SPO-MAN.torship Bericht Sportstadt Düsseldorf

SPO-MAN.torship Bericht Sportstadt Düsseldorf

Zu Besuch bei der Sportstadt Düsseldorf
In diesem Jahr hatte ich das erste Mal die Möglichkeit am SPO-MAN.torship Programm
teilzunehmen. Mein Mentor Bastian Becker arbeitet für das Unternehmen D.LIVE GmbH & Co.
KG.
Die Firma D.LIVE ist hauptsächlich dafür verantwortlich, die unzähligen großen Hallen und
Sportarenen in Düsseldorf zu betrieben, wie die MERKUR-SPIELARENA, als Spielstätte der
Fortuna Düsseldorf, den ISS DOME, die Mitsubishi Electric Halle, … bis hin zum alltours Open Air
Kino.
Die Abteilung Sport der Firma D.LIVE, für die Basti tätig ist, kümmert sich um die Marke
„Sportstadt Düsseldorf“. Hauptaufgaben der Abteilung Sport sind vor allem die Ausrichtung und
Organisation publikumswirksamer Sportgroßveranstaltungen bzw. Spitzensportveranstaltungen
wie dem PSD Bank Leichtathletik Meeting oder dem DEL Winter Game, die jedes Jahr viele
Zuschauer in die Arenen locken.
Eine aktuell große Aufgabe stellt insbesondere die vorangegangene Bewerbung und nun
stattfindende Umsetzung der UEFA EURO 2024 in Düsseldorf dar.
Weitere Aufgaben sind die Vereinsförderung und Unterstützung von Düsseldorfer Top Clubs in den
verschiedensten sportlichen Bereichen sowie Athletenförderung und Betreuung des „Stockheim
Team Düsseldorf“, zu dem unter anderem auch Timo Boll gehört, auf dem Weg zu Olympischen
Spielen.
Ziel von D.LIVE und Sportstadt Düsseldorf ist es, durch ihr Engagement die Zukunft des Sports in
der gesamten Stadt zu prägen und zu gestalten.
Im Rahmen des Programms haben Basti und ich uns regelmäßig ausgetauscht, geschrieben,
telefoniert und geskyped. Dabei hat er mir von seinen aktuellen Aufgaben sowie künftig
anstehenden Projekten erzählt und mir viele interessante Einblicke in seine persönliche Arbeit
sowie die Aufgaben und Projekte der gesamten Sportstadt gegeben.
Durch die Betreuung und Organisation der vielen verschiedenen Veranstaltungen über das ganze
Jahr verteilt bzw. die Planung von, wie es anfangs scheint, noch relativ weit entfernt liegenden
Events, ist die Arbeit bei der Sportstadt definitiv kein klassischer Bürojob, wie man vielleicht
anfangs vermuten könnte.
Im Februar stand dann mein Besuch in Düsseldorf an. Zusammen mit zwei meiner Kommilitonen,
fuhren wir am 19. und 20. Februar zum PSD Bank Leichtathletik Meeting als Finale der IAAF World
Indoor Tour. Am Tag vor dem Meeting (19.02.) besuchten wir Basti bereits in der LeichtathletikHalle auf dem Düsseldorfer Messegelände. Alle Mitarbeiter waren noch mitten in den
Vorbereitungen für den kommenden Tag, da die Sportstadt die Halle nur für einen kurzen Zeitraum
zur Verfügung hat und nicht schon Tage vorher mit dem Aufbau beginnen konnte.
Es wurden noch Banner aufgehängt, Essensbereiche aufgebaut und Medaillenzeremonien
geprobt. Die Sportler, die am nächsten Tag an den Start gingen, hatten außerdem noch die
Möglichkeit in der Halle zu trainieren und sich auf die örtlichen Gegebenheiten einzustellen.
Am nächsten Tag ging es dann für mich am frühen Nachmittag in die Halle um bei den letzten
Vorbereitungen mitzuhelfen, bevor die ersten Zuschauer in die Halle gelassen wurden. Ich
begleitete Basti nun den gesamten Tag und war immer ganz nah am Geschehen. Es wurden
Ehrengäste begrüßt, Volunteers koordiniert, mit dem Verband und Sportlern Rücksprache
gehalten, Ehrungen durchgeführt, mit der Presse kommuniziert und ab und an hatten wir auch mal
ein wenig Zeit die sportlichen Wettkämpfe zu verfolgen, die mit Olympiasiegern und Weltmeistern,
aber auch lokalen Sportgrößen gespickt waren.
Ich habe an diesem Tag sehr viel für mich persönlich mitgenommen, da ich vor allem Einblicke
bekommen habe, wie man eine riesige Zahl an Mitarbeitern und Helfern koordiniert, kurzfristig auf
Probleme reagiert und insbesondere die vielen verschiedenen Besucher und Gäste zufrieden
stellt. Beim Abschluss-Meeting des Tages gegen 23 Uhr waren zwar alle sehr geschafft, aber
glücklich über das, was gemeinsam erreicht wurde.
Ich möchte mich bei dem gesamten Team für die aufregenden und lehrreichen zwei Tage in
Düsseldorf bedanken. Der größte Dank geht aber natürlich an Basti, für die tolle Begleitung
während des gesamten gemeinsamen Jahres und die Einladung zum PSD Bank Meeting sowie
die ganzen Momente und Erfahrungen die ich dort sammeln konnte.

Ich hoffe, dass das Mentorenprogramm in den kommenden Jahren noch weiter wächst, sich noch
mehr Mentees finden, die Lust haben Einblicke in die Sportbranche zu erhalten, sowie Mentoren,
die uns die Chance geben verschiedene Bereiche des Sports kennenzulernen.

SPO-MAN.torship Bericht VFL Wolfsburg

SPO-MAN.torship Bericht VFL Wolfsburg

Im Rahmen des Spo-Man Mentorenprogramms wurde ich von Roland Wolff zum
Heimspiel des VFL Wolfsburg gegen den VFB Stuttgart eingeladen. Roland ist als
Teamleiter der VFL-Clubs für die fachliche Führung für den Bereich WölfiClub und
WölfeClub zuständig. Ich selbst, Martin, studiere derzeit im vierten Semester und
interessiere mich bezüglich des Sportmanagements besonders für den Bereich
Unternehmensentwicklung.
Da das Spiel an einem Mittwoch stattfand, ich aber nicht nur das Spiel, sondern auch
den Arbeitsalltag sehen sollte und wollte ging es schon um 17 Uhr in der Volkswagen
Arena, dem Arbeitsplatz vieler VFL-Mitarbeiter, los. Nachdem Roland mir ein paar der
Büros und den Plan für den Arbeitstag gezeigt hatte, ging es zur ersten Besprechung,
bei welcher noch einmal sichergestellt wurde, dass jeder genau wusste was er zu tun
hatte. Hauptsächlich ging es dabei um die Betreuung von Kindern aus dem WölfiClub.
Daraufhin ging es zum Essen und Roland erklärte mir was er und die anderen zu tun
haben, wenn kein Spiel stattfindet. Dazu gehört zum Beispiel das Organisieren von
Geburtstagen in der Arena, oder Veranstaltungen wie Wanderungen, für die
Erwachsenen ab 50. Das Ziel hinter diesem Programm für die Erwachsenen aber
besonders für Kinder ist das Gewinnen und Binden von Fans für den VFL. Eine weitere
Aufgabe des Teams war es die Einlaufkinder vorzubereiten und zum Tunnel zu bringen.
Ansonsten muss Roland immer erreichbar sein und zur Verfügung stehen, falls
irgendwo in seinem Bereich Hilfe gebraucht wird oder etwas fehlt. Kurz vor dem Spiel
konnte ich die Mannschaften vor dem Spielertunnel beobachten. Die VFL-Fans zeigten
noch eine Choreo und dann ging das Spiel los.
Gemeinsam mit den Mitarbeitern durfte ich zum Abschluss das Spiel vom BusinessBereich aus auf beheizbaren VW-Sitzen schauen. Der VFL Wolfsburg gewann übrigens
mit 2:0.