Fünf Fragen gehen an … Jörg Schaller

Wir stellen euch Jörg Schaller aus Braunschweig vor, der geschäftsführender Gesellschafter der Sportmanagement Agentur punktuell GmbH ist und im Jahr 2008 seinen Abschluss in Salzgitter gemacht hat und wollten von ihm folgendes wissen:

1) Wieso hast du dich für das Sportmanagement-Studium in SZ entschieden?

Da muss ich ein weinig weiter ausholen… Ich habe vor meinem Sportmanagement Studium Maschinenbau studiert und währenddessen parallel zum Studium in einer PR- und Marketingagentur gejobbt. Nachdem ich 2000 für ein Jahr in Australien war, Praktika machte und Hockey spielte und dort auch erste Einblicke in die Arbeit einer Sportmanagement Agentur bekommen hatte, wurde mir mein Maschbau Studium in den folgenden Jahren zu unpersönlich. Ich fing an mehr und mehr in der PR- und Marketingagentur zu arbeiten, bis meine damalige Mitbewohnerin (studierte selber Sportmanagement) sagte, sie würde eh nicht verstehen, warum ich nicht Sportmanagement studiere. Dann ging alles sehr schnell: ich habe mich umgehend angemeldet und wurde auch angenommen.
Meine Eltern waren natürlich begeistert von diesem Umstand…

2) Erzähl uns eine kleine Anekdote aus deiner Studienzeit, was blieb dir ganz besonders in Erinnerung, was waren für dich herausragende, witzige oder besondere Momente in dieser Zeit?

– Unsere „Abschlussklassenfahrt“ in den Centerpark Hochsauerland mit so gut wie Allen des Jahrgangs
– Skikursfahrt nach Goslar
– Der Aerobic-Kurs mit 7 Kerlen, zwei Frauen und einer schwangeren Frau Roberg, inklusive Reifenwechsel…
– Wochenendkurse, bei denen man gerade spät genug in SZ-Bad war, um die roten Rücklichter des letzten Zuges nach BS zu sehen. Taxifahrt kostet 36,- Euro.

3) Wie bist du zu deinem derzeitigen Job gekommen und könntest du dir vorstellen, deine Arbeit für ein paar Tage ruhen zu lassen und dich wieder dem Leben und den Aufgaben eines Studenten zu stellen?

Mein Job hat sich maßgeblich aus meiner Tätigkeit in der der PR- und Marketingagentur entwickelt, da Sportmanagement natürlich jetzt mein Schwerpunkt ist, aber nicht wirklich in das Portfolio der anderen Agentur passte, haben wir die punktuell GmbH gegründet.
Natürlich kann ich mir vorstellen mich nochmals für ein paar Tage dem Leben und Aufgaben eines Studenten zu stellen. Die Tage müssten nur vor den Klausuren beendet sein!

4) Was ist der perfekte sportliche Ausgleich zu deiner Arbeit, in welcher Sportart fühlst du dich zu Hause?

Ich spiele seit 28 Jahren Feldhockey, da ist der Hockeyplatz zum zweiten Wohnzimmer geworden. Aber ich mache eigentlich alles bei dem man sich bewegen muss, regelmäßiges Laufen gehört dazu (als Laufsparbuch-Betreiber aber eigentlich zu wenig…), Tennis, Badminton, Squash, Fußball, Downhill-Mountainbiken, in Australien hatte ich eine Kletterhalle um die Ecke und habe mich am Surfen und Cricket spielen versucht, im Winter geht’s zum Skifahren in die Alpen. Ich glaube für mich macht’s die Abwechslung, leider ist zurzeit aber abends nur noch die ein oder andere Runde durch den Park machbar.

5) Welche „Weisheiten“ hat dir dein Berufsleben bisher mitgegeben und welche Ratschläge und Tipps kannst du aktuellen Studenten geben?

Sie sollten einfach versuchen während des Studiums so viel mitzunehmen, wie irgend möglich: im, aber auch abseits vom Studium… Diese Zeit kommt so nie wieder!
Meiner Meinung nach sollte für angehende Sportmanager ein Auslandssemester oder zumindest das Praxissemester im Ausland Pflicht sein. Vielleicht ist der Sport nicht überall so durchorganisiert wie in Deutschland, dafür sind die Akzeptanz und der Stellenwert umso höher.
Vor allem habe ich für mich festgestellt, dass es wichtig ist auch beruflich das anzustreben, was einem wirklich Spaß macht, wenn man jeden Morgen Lust hat ins Büro zu gehen und sich auf sein Team freut, hat das etwas mit hoher Lebensqualität zu tun.

Vielen Dank an Jörg Schaller!

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