Interview des Monats Mai mit Nils Budde (RBL / 2003 SZ)

Lange musstet ihr warten…..jetzt ist es soweit! Endlich geht wieder ein SPO-MAN-Interview des Monats online. Diesmal stand uns Nils Budde, Geschäftsführer der Ruder-Bundesliga Rede und Antwort und erzählt von seinem Weg aus Ratzeburg in die Selbstständigkeit nach Hannover!

Moin Nils!

Schön, dass es mit dem Interview geklappt hat und du Zeit für uns gefunden hast! Du wirst dir die erste Frage schon denken können. Wo liegen deine Wurzeln?

Ich komme ursprünglich aus Ratzeburg. Das liegt ca. 30 Kilometer südlich von Lübeck. Dort bin ich aufgewachsen, zur Schule gegangen und habe an der örtlichen Gelehrtenschule Abitur gemacht. Das hört sich super clever an, ist aber auch „nur“ ein ganz normales Gymnasium. Dadurch, dass Ratzeburg die Kreisstadt vom Kreisgebiet Herzogtum Lauenburg ist, dachte man sich wohl: wir nennen das Gymnasium einfach mal Gelehrtenschule.

Beruflich bist Du im Rudersport tätig. Kam in Ratzeburg schon der Kontakt zum Rudersport zustande?

Ja, ganz klar. Rudern hat in Ratzeburg einen großen Stellenwert. Der legendäre Deutschlandachter, das Paradeboot und Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes bei internationalen Wettkämpfen, hat in Ratzeburg seinen Ursprung. Anfang der 50er Jahre wurde nämlich dem Sportlehrer Karl Adam angetragen, sich um die Schüler-Ruderriege zu kümmern. Adam selbst war erfolgreicher Boxer und Boxtrainer. Als Lehrer mit den Fächern Physik und Sport stellte er dann schnell fest, dass bei seiner Schülergruppe und vor allem insgesamt im Rudersport völlig falsch trainiert wurde. So hat der dann u.a. Intervall-Training und mit vielen weiteren Neuerungen eingeführt und den Rudersport – man kann schon sagen – revolutioniert. Er Adam hat dann innerhalb weniger Jahre einen Vereinsachter aus Ratzeburg bei den Olympischen Spielen 1960 und 1968 als Trainer zu Goldmedaillen geführt. Hier liegt also der Grundstein des heutigen Deutschlandachter. Auch heute noch ist die Stadt Ratzeburg und die Region durch das ansässige Bundesleistungszentrum und die Außenstelle des Olympiastützpunkts Hamburg/Schleswig Holstein sowie denm örtlichen Verein eng mit dem Rudern verbunden. Jeder Jugendliche in Ratzeburg kommt dann irgendwann automatisch mit dem Thema Rudern in Kontakt. So bin auch ich dann ich im Alter von 15 Jahren zum Rudern gekommen, dabei geblieben und habe über die Jahre meine Erfolge gefeiert.

Wie erfolgreich warst du da?

Ich habe mich in meinem Abiturjahr 2002 durch einen Sieg bei den Deutschen Meisterschaften für die U23-Weltmeisterschaften qualifiziert und habe dort im Leichtgewichts-Doppelzweier den 9. Platz belegt. Im gleichen Jahr habe ich mich auch für die Weltmeisterschaften der offenen Altersklasse qualifiziert und in Sevilla den 5. Platz belegt.

Wie ging es für dich nach dem Abitur weiter?

Ich habe zunächst meinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr abgeleistet und wurde dann vom Bundestrainer gefragt, ob ich meine sportliche Laufbahn nicht in der Sportfördergruppe fortführen möchte, die auch in Ratzeburg trainierte. So habe ich meine zweimonatige Grundausbildung in Nienburg an der Weser absolviert und habe meinen Grundwehrdienst als Sportsoldat verbracht. Die Sportfördergruppe ist ja dafür gedacht, Sportler auszubilden und weiterzuentwickeln, die später einmal die Bundesrepublik im Ausland repräsentieren sollen. Für diese Zwecke fließen ja Gelder aus der öffentlichen Hand – sprich Steuergelder – in den Sport.

Das heißt, dein Weg war vorgezeichnet mit dem Ziel der Teilnahme an Olympischen Spielen?

Genau so war der Plan bis zum Jahr 2008. Ich habe dann weiter an U23-Weltmeisterschaften und Weltmeisterschaften der offenen Altersklasse teilgenommen und habe für das große Ziel Olympia 2008 in Peking trainiert. Damals bin ich in der Leichtgewichtsklasse gestartet. Dort würde ich heute nicht mehr antreten können, denn mittlerweile bin ich mehr ein Schreibtisch-Ruderer. 😉 Leider ist einzig der Leichtgewichts-Doppelzweier der Männer im olympischen Programm ausgeschrieben. In Deutschland kämpfen rund 15 Athleten ernsthaft um diese zwei Plätze. Ich lag bei den nationalen Ausscheidungen immer so an Position vier oder fünf und habe es nie auf Platz 1 oder 2 geschafft. So habe ich dann bis 2007 weiter das Ziel Olympia verfolgt, aber dann auch die Bemühungen eingestellt. Da hatte ich dann insgesamt zehn Jahre lang Leistungssport hinter mir, was natürlich auch immer viele Entbehrungen wie Trainingslager anstelle von Urlaub mit sich zog, aber auch Erfolge wie Deutsche Meisterschaften, WM-Teilnahmen, usw. Irgendwann muss man auch mal den Absprung vom Leistungssport schaffen und das passte seinerzeit ganz gut, da mir zu dem Zeitpunkt auch ein Job angeboten wurde.

Wann hast du denn überhaupt Zeit gefunden, dich um dein Studium zu kümmern?

Die Zeit dafür war tatsächlich ziemlich rar. Während der Zeit als Sportsoldat habe ich mich schon mit dem Thema beschäftigt, was nach dem Abitur kommt und ich wollte gerne studieren, natürlich am liebsten mit Bezug zum Sport und zur Wirtschaft, was mich auch sehr reizte. Ausschlaggebend für die Entscheidung für Sportmanagement in Salzgitter war dann vor allem die Praxisnähe und die vielen guten Dozenten. Mein Wochenablauf gestaltete sich dann so, dass ich von Sonntagabend bis Donnerstagmittag in Salzgitter war, dort mein Studium stramm durchgezogen habe und ansonsten in Ratzeburg zum Trainieren war. Also das eigentliche Studentenleben hat da schon ein wenig gelitten. Sport war mir wichtig, aber die Ausbildung hatte schon die 1. Priorität.

Wo hast du dann dein 1. Praxissemester absolviert?

Man guckt natürlich als Sportler, wo kann man sowohl das Studium als auch den Sport bestmöglich miteinander verbinden kann. Darum habe ich mein erstes Praxissemester in der Geschäftsstelle des Deutschen Ruderverbandes in Hannover absolviert. Ich habe dort ganz normal mitgearbeitet. Ich hatte jedoch auch Vorzüge, sodass ich vor der Arbeit und nach der Arbeit immer Zeit gefunden habe, um ausreichend zu trainieren. Ich habe aber trotzdessen viele Zuarbeiten im verwaltungstechnischen und organisatorischen Bereich geliefert. Das zweite Praxissemester habe ich dann in meinem Heimatverein in Ratzeburg gemacht.

Hast du dort dann auch wieder „nur“ trainiert?

Nein, nicht nur. Im Jahr 2007 stand die WM im eigenen Land in München an und das war ein großes Ziel von mir. Natürlich habe ich dort viel trainiert, hatte aber den Auftrag, einen internationalen Sprintcup zu organisieren, der vom Format her später der Grundstein der Ruder-Bundesliga darstellte.

Was war daran das Besondere?

Zunächst keine leichte Aufgabe. Im Zuge der bereits erwähnten Adam-Ära entwickelte sich die kleine Inselstadt Ratzeburg mit seinen rund 12.000 Einwohnern in den 60er Jahren zum Ruder-Mekka, das in Ruderkreisen und auch darüber hinaus weltbekannt wurde. In diesem Zeitraum entwickelte sich auch eine große, jährlich ausgetragene Internationale Regatta, bei der Olympiasieger und Weltmeister gegeneinander antraten. Seit Mitte der 90er Jahre waren die Teilnehmerzahlen jedoch stark rückläufig. Das Konzept veraltet. Es galt also zu analysieren, woran der stetige Rückgang der Teilnehmer und des das mangelnde Interesses begründet waren. Man machte dort seit 40 Jahren immer das Gleiche, auf der gleichen 2000m-Strecke. Hinzu kam, dass der Weltruderverband einen Weltcup mit drei Stationen einführte. Ratzeburg war kein Weltcup-Ort. Die Aufgabe und Herausforderung im zweiten Praxissemester bestand also darin, das Format in Ratzeburg dahingehend anzupassen und weiterzuentwickeln, um die Veranstaltung langfristig wieder attraktiv zu machen.

Wie hast du das dann ausgestaltet?

Zunächst sagten wir uns, wir machen das weiter mit Achtern, weil das einfach Tradition ist. Wir verkürzten die Strecke jedoch und gingen von der olympischen 2.000 Meter Distanz auf eine 350 Meter Kurzstrecke. Die Boote sollten ausschließlich im KO-Modus gegeneinander antreten. Wir spielten dazu laute Musik, verlegten das Event in die Abendstunden, feierten eine große Sportlerparty bis in die frühen Morgenstunden und machten damit das ganze insgesamt viel zuschauerfreundlicher.

Wie war die Resonanz nach der ersten Durchführung?

Das kam im Nachhinein sehr gut an. Wir mussten zwar zunächst die Teilnehmer überzeugen, haben aber im Vorfeld auch sehr viel über die Presse kommuniziert. Es ist sehr gut angekommen, da man auch als Zuschauer die vielen Achter-Duelle im K.O.-System gut verfolgen konnte. Bei einer Entfernung von 2.000 Metern ist das schon schwierig, die spannende Startphase zu verfolgen.

Wie ging es dann weiter?

Nach dem Praxissemester in Ratzeburg und meinem Karriereende im Sommer 2007 wollte ich dann eigentlich nochmal so richtig Student sein und in aller Ruhe meine Diplomarbeit schreiben. Zu diesem Studentenleben kam es dann leider oder Gott sei Dank nicht, weil ich im Sommer ein Angebot des Deutschen Ruderverbandes erhielt, mich dort als Jugendsekretär zu bewerben und das habe ich dann gemacht. So habe ich dann die Diplomarbeit parallel zu meinem ersten Job geschrieben.

 

Was war dann deine Aufgabe beim DRV als Jugendsekretär?

Zunächst muss man, auch als kleinerkleinen Mutmacher für angehende Absolventen festhalten, dass ich mich über mein erstes Praxissemester beim DRV in der Geschäftsstelle empfohlen habe und mir augenscheinlich einen guten Namen gemacht habe. Das war schon wichtig, sonst wären die wahrscheinlich nicht noch einmal auf mich zugekommen. Zum Dachverband gehört auch die Deutsche Ruderjugend mit einem eigenen, ehrenamtlichen Vorstand. Ich habe in der Folge die geschäftsführenden Tätigkeiten auf der operativen Ebene übernommen. Dort ging es um Themen wie Etatverwaltung, Organisation von Jugendmaßnahmen und Jugendbegegnungen, Ausbildung von Jugendleitern und weiteren Tätigkeiten dieser Art, sprich die ganze Jugendarbeit im Verband.

Wie bist du dann zur Ruder-Bundesliga gekommen?

Nachdem wir 2007 das erste Mal den Achtercup auf der Sprintstrecke durchführten, haben wir das Projekt im Folgejahr 2008 mit deutlichem Teilnehmerzuwachs wiederholt. Wir stellten schon damals grundsätzlich fest, dass von 480 Vereinen, die im Deutschen Ruderverband als Mitgliedsvereine gemeldet sind, nur fünf Achter-Teams für eine Deutsche Meisterschaft im Rudern über 2000 Meter an den Start gingen. Wir fragten uns, woran das liegen könnte und stellten fest, die Antwort ist relativ einfach: Der Trainingsaufwand für ein 2.000 Meter Rennen liegt bei ca. 10 bis 14 Trainingseinheiten pro Woche. Das ist natürlich für viele Sportler neben Studium und Beruf relativ viel. So haben wir dann beschlossen, dass wir das Konzept mit der deutlich verkürzten Strecke und dem damit einhergehend deutlich geringeren Trainingsaufwand weiterhin verfolgen wollen. Wir machten also auch weiterhin eine kompakte 2-Tages-Sportveranstaltung mit den Finalrennen in den Abendstunden, mit Partys und haben während der sportlichen Acts laute Musik gespielt. Wir wollten das dann bundesweit aufziehen und ich entschied mich mit einem Freund zusammen, dass bereits im Jahr 2009 anzugehen. Im Frühjahr 2009 hatten wir insgesamt 35 Achter für die bundesweiten Serie begeistern können und stellten fest, dass das neben dem Beruf, ich als Jugendsekretär, mein Kollege als Arzt, langfristig nicht mehr so realisierbar war. Wir wollten das halt noch professioneller und noch öffentlichkeitswirksamer machen. Wir hatten glücklicherweise einen Investor, der das Projekt von Beginn an finanziell unterstützte.

Fiel es dir schwer, dich dann von dem sicheren Job zu verabschieden und auf einmal selbstständig für alles verantwortlich zu sein?

Das war sicher keine leichte Entscheidung und auch keine, die man mal so von dem einen auf den anderen Tag fällt. Zum einen war jedoch die Doppelbelastung auf Dauer nicht tragbar, zum anderen merkte ich, dass ich noch einmal etwas Neues ausprobieren wollte. Das Produkt Ruder-Bundesliga ist bis dato auch nach zweieinhalb Jahren sehr erfolgreich. Der Weltruderverband verfolgt die Entwicklung der Bundesliga in Deutschland sehr gespannt. Wir haben durch die veränderten Rahmenbedingungen vor allem die Möglichkeit, die Sportart in die Innenstädte zu bringen. Man kann die 350 Meter problemlos in Hamburg auf der Binnenalster mitten im Stadtzentrum veranstalten. Wenn du dort 2.000m Rudern willst, musst du theoretisch, die Binnenalster ausbaggern und das Rathaus verlegen. 😉 Das heißt wir bringen die Sportart in die City und damit mehr in den Focus der Öffentlichkeit, weil das lokale Laufpublikum bereits vor Ort ist. Klar gibt es auch Entwicklungspotenziale. Wir können und wollen die Bundesliga bis auf 100 Teams ausbauen. Derzeit sind wir bei 48 Mannschaften, was auch schon ganz gut ist.

Wie finanziert ihr euch?

Unsere Budgetplanungen sehen vor, dass wir aus den Lizenzgebühren der Vereine ca. 80.000€ generieren, aus Sponsoring, ca. 100.000€ und Einnahmen aus der Direktvermarktung beim Event selbst, sprich Catering, Eintritt, Party ca. 100.000€. Das sind zumindest unsere Ziele für die kommenden Jahre. Unsere Kosten sind nahezu konstant bei 180.000€. Im ersten Jahr hatten wir einen eingeplanten Verlust von 80.000€, im zweiten Jahr von 60.000€. Erstes Zwischenziel ist es also, eine schwarze Null zu schreiben und dann langfristig auch die Personalaufwendungen zu decken.

Denkst du, dass es notwendig ist, dass man selbst in der Sportart in der man tätig ist Erfolge feiern konnte?

Pauschal kann man das gar nicht beantworten. Wir hatten viele Praktikanten, die nicht aus dem Rudern kamen, viele neue Ideen einbrachten und tolle Arbeit abgeliefert haben. Anfangs war es mit Sicherheit notwendig, dass das jemand mit Rudererfahrung in die Hand nimmt. Tendenziell kann man aber auch sagen, dass es sehr gut ist, wenn Leute dazukommen, die nicht aktiv gerudert haben. Es ist auch sehr spannend, wenn man dann rückwirkend unsere gesamte Entwicklung betrachtet. Wir haben mal angefangen mit einer Klappkiste mit Medaillen und jetzt haben wir hier einen 7,5t-LKW mit dem wir unser ganzes Equipment von Bierbänken über Werbematerialmaterial, Startanlage usw. transportieren. Die Zeit als Selbstständiger prägt einen dann natürlich zusätzlich.

Bist du denn selbst noch als Ruderer aktiv?

Nein, eher weniger. Wie schon erwähnt bin ich jetzt mehr Schreibtisch-Ruderer und habe nach Beendigung meiner aktiven Karriere rund 20kg zugenommen. 😉 Die Hälfte davon soll aber wieder runter. Also ich gehe laufen, fahre Fahrrad und ab und zu reicht auch schon mal Spazieren gehen. 😉

Kannst du dir vorstellen, auch außerhalb vom Rudersport im Sportbusiness tätig zu werden?

Grundsätzlich auf jeden Fall. Dazu muss man sagen, dass die Geschwindigkeit mit der das Ganze in den letzten Jahren gewachsen ist, schon sehr hoch war. Im Laufe der Jahre wird man schon mit der Ruder-Bundesliga personifiziert. Ich habe mir daher im vergangenen Jahr bewusst eine Auszeit genommen und habe mich wie einst Hape Kerkeling auf die Spuren des spanischen Jakobsweges begeben und bin dort 800 Kilometer zu Fuß gewandert, um mal Abstand zu gewinnen. Das Tempo können wir die nächsten zehn Jahre nicht so weitergehen und ab und an sehnt man sich schon nach einem geregelten Job zurück. Ich kann mir also auch vorstellen außerhalb vom Rudern einen Job im Organisierten Sport oder der freien Wirtschaften zu übernehmen.

Gibt es eine Anekdote, die dich heute noch an deine Studienzeit erinnert?

Im dritten Semester habe ich einen Pflichtkurs Outdoor-Sport belegt. Es ging mit Otmar Dyck für drei Tage zur Ski-Langlauf-Ausbildung in den Harz. Ich konditionell top fit, aber noch nie auf Skiern unterwegs. Bergauf immer am schnellsten. Bergab hätte ich mir vor Angst am liebsten die Skier abgeschnallt. Beim Abschlussausflug auf Höhe der Wurmbergschanze, ca. 10 Kilometer von der Unterkunft entfernt, habe ich dann meinen Mut zusammengenommen und bin als letztes eine Abfahrt hinunter und im Scheitelpunkt in ein großes Wasserloch gefallen. Ich sah mich schon mit Lungenentzündung im Krankhaus und meine Saison beendet. Schnell wurde gehandelt und es gab nur eine Chance. So schnell wie möglich den Körper wieder anheizen. Also mit Vollgas nach Hause. Otmar Dyck, bekennender Marathonläufer, wollte mich unbedingt in meinem Zustand begleiten. Nach einem Kilometer steckte er jedoch auf und rief mir aus sicherer Entfernung sinngemäß zu: „Sie kennen ja den Weg. Wir sehen uns später.“ Am Ende bekam ich eine Gesamtnote von 1.3. und erinnere mich gerne daran zurück.

Meine letzte Frage an dich: Welchen Rat würdest du jetzigen Sportmanagement-Studenten mit auf den Weg geben?

Während des Studiums schon nach Möglichkeit Ausschau halten, in Unternehmen reinzuschnuppern und die ersten Kontakte aufzubauen, auch wenn es dafür keine Kohle gibt. Ganz wichtig ist auch die Netzwerkbildung, die aber auch nur funktioniert, wenn man sich an den Dingen aktiv beteiligt. Egal wie schnell man sein Studium durchzieht, letztendlich kommt man an viele Jobs nur durch Beziehungen. Also gilt es, zu versuchen, sich so früh wie möglich zu engagieren.

Vielen Dank für das Interview und deine Zeit!

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