Bericht zur SPO-MAN.tour gen NRW

Für einen guten Start in die Woche hier der Bericht der SPO-MAN.tour aus diesem Semester. Reinschauen lohnt sich definitiv! 🙂

Tag 1 (Freitag, 13.11.15)

Erstaunlich fit und wie immer top gelaunt starteten wir pünktlich mit den beiden Bussen um 6:15 Uhr in Salzgitter mit Kurs auf NRW. Mit überragender musikalischer Untermalung während der Fahrt (kann ich zumindestens von unserem Bus behaupten) und kaum Verkehr auf der Autobahn, lief der Kilometerzähler im Eiltempo, sodass wir Bochum, Ziel unseres ersten Programmpunktes, anderthalb Stunden vor dem ersten Termin erreichten. Während der eine Bus Ziel auf Bochums Innenstadt genommen hat, um dort zu frühstücken, vergnügte sich der andere Bus bereits vor dem Stadion. Der VfL Bochum war unser erster Programmpunkt, wo uns um 11 Uhr Knut Keymer, Teamleiter Marketing des VfL, in Empfang genommen hat.1

Knut gab uns einen Überblick darüber, wie der VfL in seiner Struktur sowohl personell als auch finanziell aufgestellt ist, welches die Werte des Vereins sind, was Besonderheiten in der Eigenvermarktung sind und welche Schwierigkeiten sich aus dem Ballungsraum NRW und der starken Konkurrenz ergeben. Danach ergab sich eine Frage-/Antwortrunde, wo er uns ebenfalls einen interessanten Einblick in das Vereinsinnere geben konnte. Anschließend gab es das traditionelle Gruppenfoto im Stadion direkt am Spielfeldrand, ehe wir uns zügig auf den Weg zu unserem nächsten Programmpunkt in Köln machten.3

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Nach einem kurzen Zwischenstopp im falschen Bürogebäude, erwartete uns dann bereits Pascal Schulte von Repucom im richtigen Gebäude. Als „Director of Sales Germany & Switzerland“ beim weltweiten Marktführer in Sachen Sportmarktforschung, nahm er sich viel Zeit für uns, um uns die grundlegenden Geschäftsfelder des Unternehmens sowie dessen globale Struktur näher zu bringen.4

Hierbei ergab sich ein sehr interessanter aber auch komplexer Überblick darüber, wie das Unternehmen in dem Nischenmarkt der Sportmarktforschung agiert. Auch hier stellten sich wieder eine Vielzahl von Fragen, die Pascal uns versuchte möglichst verständlich und kompakt trotz der Komplexität zu beantworten.5

Danach ging es weiter zum letzten inhaltlichen Programmpunkt des Tages und dafür blieben wir in Köln: Uns erwartete zum Abschluss die Deutsche Sporthochschule, wo uns dann die Master-Studentin Lara in Empfang nahm und uns in einem Campusrundgang diesen mit allerhand Informationen näher brachte. Gegen 18 Uhr starteten wir dann gen Düsseldorf, wo wir nach dem Check-In im Hostel erstmal kurz pausierten, ehe wir dann den Abend in Düsseldorfs Innenstadt (oder einige Experten im Hostel) ausklingen ließen.6

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Tag 2 (Samstag, 14.11.15)

Für den Samstag stand ein Besuch bei Traditionsverein Alemannia Aachen auf dem Plan. Am neuen Tivoli nahm uns SPO-MAN Mitglied Jens Bachmann in Empfang, der für Infront tätig ist und vor Ort das Vermarktungsteam leitet. Nachdem wir uns in einer der VIP-Logen eingefunden hatten, erhielten wir einen guten Einblick in seine Arbeit und in den Verein. Nach sportlichen und auch wirtschaftlichen Misserfolgen ist die Alemannia in die Regionalliga West abgestiegen. Als einziger Viertligist neben Fortuna Köln lässt sich der Verein nun professionell vermarkten und hofft, dass man bald wieder an seine glorreicheren Tage in der 1. Bundesliga anknüpfen kann.

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Nach einer interessanten Fragerunde führte uns Jens durch den 2009 eröffneten neuen Tivoli. Ein Stadion, für welches die Aachener mit Sicherheit auch von dem einen oder anderen Erstligisten beneidet werden. Im Anschluss hatten wir noch die Möglichkeit, uns die Begegnung zwischen Alemannia Aachen und dem SC Verl anzugucken. Es war ein Spiel mit vielen starken spielerischen Momenten und zahlreichen Torraumszenen, welches dennoch sehr hart geführt wurde. Am Ende konnte sich die Alemannia mit 3:0 durchsetzen.

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Am Abend trafen wir uns mit Basti Becker, den vor allem noch das 3. und  5. Semester durch seine aktive Zeit in Salzgitter und natürlich auch bei SPO-MAN kennen, gemütlich bei einem gemeinsamen Abendessen in Düsseldorf. Basti absolvierte sein Praxissemester bei der „Düsseldorf Congress Sport & Event GmbH“ und hatte sich dazu bereit erklärt, einen kurzen Vortrag zur Sportstadt Düsseldorf zu halten. Im Fokus stand unter anderem auch die Bewerbung um den Tour de France-Auftakt 2017 in Düsseldorf.

Gemeinsam ließen wir dann einen sehr spannenden Tag in der Altstadt ausklingen.

Tag 3 (Sonntag, 15.11.15)

Am Sonntagmorgen trafen wir uns frisch und gut ausgeschlafen zum Frühstück. Nach diesem ging es zu den Bussen, von denen wir zur nächsten Station unserer Reise gebracht wurden: Quexit. Dort wurden wir zu viert in einen Raum gesperrt und mussten durch lösen verschiedener Aufgaben (Quests) den Schlüssel in die Freiheit erspielen. Dies geschah unter gewissem Zeitdruck, da wir nur eine Stunde Zeit hatten. 3 von 4 Gruppen schafften die Aufgabe in der Zeit und die eine Gruppe kam nur kurz nach Ablauf der Zeit auf die Lösung. Nach ein paar Fotos verabschiedeten wir uns vom Quexit-Team und wir fuhren weiter zur Düsseldorfer EG.10

Nachdem Nick die Karten am Ticketschalter abgeholt hatte, warteten wir brav in der Schlange auf den Einlass. Wir besprachen noch, wie so kurz vor dem Spiel noch eine Stadionführung möglich sein soll und kamen zum Schluss, dass wir wahrscheinlich nur auf unsere Plätze geleitet werden. Damit lagen wir mehr als falsch. Nachdem uns Kristina Dröge, ihres Zeichens für das Sponsoring & Hospitality bei der DEG verantwortlich, in Empfang nahm, gab Sie uns die Ausweise, womit wir quasi in die „interessanten“ Bereiche der Arena durften. Der Pressesprecher der DEG, Frieder Feldmann, führte uns zuerst durch die Katakomben zu den Spielerkabinen und hatte viele lustige & interessante Anekdoten zu berichten. Danach wurden wir (auf eigene Gefahr) auf die Spielerbank geführt, während sich die Spieler zum Warm-Up auf dem Eis befanden.11

Das Spiel wurde wie genau von Herrn Feldmann vorhergesagt 4:2 gewonnen und so gab es auf der Pressekonferenz nach dem Spiel, wozu wir von Kristina auch noch eingeladen wurden, nur strahlende Gesichter.

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Auch die Rückfahrt war mit so einem Erlebnis im Gedächtnis sehr schnell abgehakt und wir kamen alle sicher und wohlbehütet zur späten Stunde wieder Zuhause an. Nach dem Putzen und der Abgabe der Busse am Montag in Wolfsburg, war dann auch für Nick, Eduard und mich die Tour endgültig beendet und wir gönnten uns genüsslich ein Sandwich bei Subway.

Nick, Eduard & Martin

 

 

 

 

 

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