9 Tage Stockholm

Das Team der Internationalen Exkursion berichtet über spannende Erkenntnisse und einmalige Einblicke in das schwedische Sportsystem.

Am 10. November 2012 starteten 20 Studierende des Sportmanagement Studiengangs der Ostfalia Richtung Stockholm, um das schwedische Sportsystem mit dem deutschen zu vergleichen und eine Hochschulkooperation mit der Södertörn Hochschule Stockholm, welche ebenfalls den Studiengang Sportmanagement anbietet, anzubahnen.

SPO-MAN unterstützte die Studierenden bei der Umsetzung der Reise. Im folgenden Tagebuch bekommt ihr einen Überblick über die Erfahrungen und Erlebnisse der Gruppenmitglieder. Mehr über die Internationale Exkursion und den schwedischen Sport erfahrt ihr auch auf dem Kongress „blickpunkt sportmanagement“ am 10. und 11. Dezember am Campus Salzgitter!

Tag 1 – 10.11.2012

Am 10. November ging es am Hamburger Flughafen früh morgens los! Nachdem wir am Gate schon einige Aufnahmen für unsere Exkursionsdokumentation abdrehen konnten, ging es hoch in die Lüfte. Nach dem siebzigminütigen Flug stand uns die eigentliche Herausforderung der Anreise noch bevor. Viele Bus- und Bahnstationen später erreichten wir schwer bepackt, erschöpft, aber auch voller Vorfreude auf das noch ausstehende Tagesprogramm, unsere Unterkunft für die kommende Woche.

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ging es weiter zum Sportmuseum Stockholms. Dort empfing uns Herr Örsan, der uns Einblicke in die schwedische Sportgeschichte allgemein und vertiefend in die Olympischen Spiele 1912 gewährte. Vor allem die Marketingmaßnahmen, die zu diesem Event erstmals eingesetzt wurden, interessierten uns sehr. Herr Örsan erklärte sich zusätzlich bereit, uns nach der einstündigen Museumsführung Rede und Antwort zu der schwedischen Fankultur zu stehen, sodass wir weiteres Material für unseren Film, der während des Blickpunkt Spotmanagement Kongresses am 10. und 11. Dezember gezeigt wird, sammeln konnten.

Am Abend hatten wir die Gelegenheit die Stadt selbstständig zu erkunden. Nach dem anstrengenden Anreisetag wurde der Abend für die meisten eher sehr kurz, ein paar wenige nutzten jedoch die Möglichkeit sich einen Überblick über das Stockholmer Nachtleben zu verschaffen.

Tag 2 – 11.11.2012

Gestärkt mit schwedischem Knäckebrot starteten wir am Sonntagmorgen Richtung Stadtzentrum, um dort unseren Cityguide Kevin zu treffen. Im Laufe der vierstündigen Stadtführung erlebten wir die Vielseitigkeit der Stadt, da wir sowohl die modernen als auch die historischen Plätze kennenlernten. Zusätzlich, um unseren Interessenschwerpunkten zu entsprechen, informierte Kevin uns über Fakten und über den hohen Stellenwert des Sports in der schwedischen Gesellschaft. Als besonderes Highlight zeigte er uns das Fitnessstudio, in dem der heutige schwedische Prinz früher arbeitete und Prinzessin Viktoria kennenlernte. Aufgrund seines Engagements, seiner Leidenschaft für die Stadt und seiner offenen Art ist Kevin trotz seiner kanadischen Herkunft für uns ein Stockholmer Original. Im Laufe dieses zweiten Tages stellten wir fest, dass sowohl die Temperaturen, als auch die Tageslichtverhältnisse einer gewissen Anpassung bedürfen. Wir sind gespannt, wie schnell wir uns daran gewöhnen werden.

Tag 3 – 12.11.2012

Am Montag stand einer der wohl interessantesten Programmpunkte für uns Studenten an, der Besuch bei der Södertörn Universität Stockholm. Schon direkt nach der Ankunft waren wir äußert beeindruckt von Lage, Größe und Modernität des Campus.
Nach einer Einführung von Frau Uyanik, die zuständig für internationale Beziehungen an der Södertörn Universität ist, erhielten wir von der Studierenden Sara, die nahezu perfektes Deutsch beherrschte, eine Führung über das Universitätsgelände. Besonders beeindruckt waren wir von der modernen Architektur und der gemütlichen Atmosphäre der Bibliothek.

Nach einer kurzen Mittagspause, die wir in der überraschend günstigen Cafeteria der Universität verbrachten, empfing uns Herr Christian Widholm, der Mitbegründer des Sportmanagement-Studienfachs an der jungen Stockholmer Universität, mit weiteren Informationen über die Södertörn und im Speziellen über „seinen“ Studiengang. Bemerkenswert ist, dass dieser Studiengang erst seit zwei Jahren existiert und es somit noch keine Absolventen gibt. Im Laufe des Vortrages stießen zwei Studierende des Studienganges zu unserer Gruppe und standen uns im Anschluss auch noch Rede und Antwort in einem unserer weiteren Interviews.

Anschließend an die Vorstellung der schwedischen Uni, bekamen wir die Möglichkeit die Ostfalia Hochschule und explizit den Studiengang Sportmanagement sowie unsere Internationale Exkursion vorzustellen.

Am Nachmittag wurde der Vortragsmarathon von der schwedischen Abteilung des Sportvermarkters Infront fortgesetzt. Jan Dahlberg erläuterte uns das Rechteportfolio der Rechteagentur in Schweden sowie die Planung der anstehenden Eishockey WM in Schweden und Finnland.

Einen krönenden Abschluss fand dieser Tag in den Solnahallen, in denen das Innebandy-Spiel des AIK Solna stattfand. Obwohl keiner von uns die Regeln wirklich kannte, waren wir von der Dynamik und der Intensität des Spiels sehr beeindruckt.

Tag 4 – 13.11.2012

Nach weiteren zwei Tagen in Stockholm haben wir viele weitere spannende Informationen über das schwedische Sportsystem zusammen tragen können.

Nachdem wir montags schon Innebandy kennenlernen dürften, wurde uns am Dienstagmorgen im Olympiastadion von Stockholm, welches übrigens jederzeit für alle Bürger Stockholms und auch für Gäste zugänglich ist, eine weitere beliebte Sportart der Schweden nähergebracht: Die Leichtathletik. Genauer gesagt wurde uns das größte Leichtathletik-Meeting in Stockholm, DN Galan, welches auch ein Teil der Diamond League Serie ist, vorgestellt. Anders Tallgren, der für die komplette Organisation dieser Großveranstaltung zuständig ist, erläuterte uns Strukturen und Vermarktungsaspekte des Großevents.

Im Anschluss daran stellte uns Mikael Mygren, der Exportmanager des Sportartikelherstellers Nordic Sports, die Geschichte, den Aufbau und die aktuelle Marktposition des Unternehmens vor. Wir erfuhren, dass Nordic Sport im europäischen Raum führend ist in der Herstellung von u. a. Wettkampfspeeren. Außerdem fungiert Nordic Sport als Sponsor junge Talente in der Leichtathletik.

Später wurden wir im Rathaus der Stadt von der sports administration in Person von Olof Öhmann und Roland Berndt empfangen. Unter anderem informierten uns die beiden über die Aufgaben und Zukunftspläne des Verbands. Zudem erfuhren wir einiges über die Entstehungsgeschichte der Friendsarena, welche wir Mittwochabend zum Eröffnungsspiel Schweden gegen England besuchen werden. In der, auf die Vorträge folgenden Diskussionsrunde, wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede des deutschen und schwedischen Sportsystems aufgedeckt und erläutert. So ist auf jeden Fall festzuhalten, dass das Schulsportsystem sowohl in Schweden als auch in Deutschland ausbaufähig ist. Herr Öhmann, der Verbandsvorsitzende nahm sich anschließend noch die Zeit uns durch das Rathausgebäude zu führen. Das im Jahr 1923 errichtete Gebäude übertraf alles bisher gesehene. Das Innere des burgähnlichen Gemäuers überraschte in jedem Raum mit anderen Highlights: Goldene Mosaikwände, höhe Torbögen, turmhohe Decken.

Den Abend gestalteten wir mit gemeinsamem Kochen. Dies bot die Möglichkeit, das Erlebte Revue passiert zu lassen und sich gemeinsam auf den anstehenden Tag zu freuen.

Tag 5 – 14.11.2012

Am Mittwoch starteten wir in aller Frühe zum „Haus des Golfes“, um Gunnar Hakanson, den CEO des Schwedischen Golfverbandes zu treffen. Nach der herzlichen Begrüßung mit typisch schwedischen Zimtschnecken erfuhren wir, dass Golf in Schweden eine der populärsten Sportarten ist. Alleine in Stockholm sind 55 der insgesamt 430 schwedischen Golfclubs lokalisiert und es ist sehr weit verbreitet, dass bereits Kinder und Jugendliche diesen Sport in hohem Maße betreiben. Herr Hakanson erwies sich für uns als wahre „Goldgrube“ an Wissen für unsere Nachforschungen. Mit Begeisterung beantwortete er uns Fragen zum Golfsport, aber auch allgemein zur Sportlandschaft in Schweden, so dass ein reger Dialog zwischen unserer Gruppe und ihm entstand.

Anschließend wurden wir von Svenska Spel, dem staatlichen Wett- und Glücksspielanbieter und außerdem größten Sponsor im schwedischen Sport und der Sponsoringagentur JJP in ein beeindruckendes Bürogebäude in der Stockholmer Innenstadt eingeladen. Charlotte Ekman (Svenska Spel) und Mikael Jiffer (JJP) erläuterten uns spannende Fakten über den Glücksspiel- und Sponsoringmarkt in Schweden. Viele äußerst gelungene Videos zeigten, wie Sponsoringengagements effektiv und mitreißend aktiviert werden können. Auch bei diesem Meeting waren wir hingerissen von der Herzlichkeit, Offenheit und der Begeisterung der Schweden für Sport und Vermarktungsthemen.

Ein absolutes Highlight unseres Aufenthalts stand an diesem Mittwochabend auch noch an: Die Eröffnung der neuen Friends Arena mit dem Fußballspiel Schweden vs. England!

Tag 6 – 15.11.2012

Nachdem wir am vergangenen Abend das torreiche und fulminante Spiel der schwedischen und englischen Nationalmannschaften erleben und bei der historischen Eröffnung der neuen Frieds Arena dabei sein durften, trafen wir uns am nächsten Morgen zum gemeinsamen Frühstück. Dies bot erneut die Gelegenheit in Erinnerungen an die vier unglaublichen Tore des schwedischen Kapitäns Zlatan Ibrahimovic zu schwelgen. Auch die Inszenierung der Eröffnung und das Treffen auf schwedische und englische Fans bot genügend Gesprächsstoff. Wo, wenn nicht hier sollten wir weitere Nachforschungen zum Thema Fankultur anstellen? Zahlreiche Fans beider Seiten standen uns freundlicherweise für Interviews zur Verfügung.

Danach starteten wir zum nahegelegenen Bandy-Stadion des Sportvereins Hammerby. Hier erläuterte uns Kenneth Kvist, der selbst viele Jahre selbst die Ursprungsform des Eishockeys aktiv betrieb, die Unterschiede zum Eishockey. Die Regeln und das Spielfeld sind denen des Fußballs sehr ähnlich, die Geschwindigkeit des Spiels ist jedoch vergleichbar mit der von dem uns bekannten Eishockey. So beeindruckte uns sehr, dass die schnellsten Spieler über 40km/h erreichen. Der Hauptverein umfasst 16 verschiedene Sportarten, wobei drei Mannschaften des Vereins in den jeweils ersten Ligen organsiert sind (Handball, Speedway-Sport, Bandy). Uns bot sich die Gelegenheit einen kurzen Einblick in die Trainingseinheit eines Sportgymnasiums zu erhalten, welche gerade auf der fußballfeldgroßen Eisfläche Übungen absolvierte. Herr Kvist erzählte sehr authentisch und umfassend von der Geschichte, der finanziellen Situation und dem Stellenwert sowohl von seinem Verein, als auch von dem Sport Bandy.

Am Nachmittag fanden wir uns in den Solnahallen ein, die wir bereits am Montag beim Innebandyspiel kennenlernen durften. Hier trafen wir auf Jan-Erik Fridberg, dem derzeitigen Organisationsleiter des Eken Cup. Mit 498 Mannschaften ist der Eken Cup das erfolgreichste und größte Rasenhandballturnier der Welt und fand dieses Jahr zum 37. Mal in der schwedischen Landeshauptstadt statt. Neben den aktuellen Teilnehmerzahlen gewährte uns Jan-Erik Fridberg auch Einblick in die aktuelle Sponsorensituation, die Strukturen des schwedischen Handballs und dem medialen Interesse an dem Event.

Am Abend wurden wir vom Mehrspartenverein AIK Solna Karten zu dem Eishockeyheimspiel eingeladen. Zuvor wurde uns der Verein von Urban Dahlberg vorgestellt. Im Zuge seiner Präsentation erläuterte er den Stellenwert des Eishockeysports und des AIK Solna in Stockholm und Schweden. Wir erhielten einen Überblick über die wichtigsten und erfolgreichsten Spieler des Vereins der vergangenen Jahrzehnte. Der 1921 gegründete Verein ist neunfacher schwedischer Eishockeymeister. Besonders begeistert waren wir von der hohen Resonanz im Social Media-Bereich: 100.000 Fans folgen AIK Solna auf Facebook! Das Spiel gewann die Mannschaft anschließend noch mit 2:1, sodass wir nach dem Spiel noch ein Mitglied des glücklichen Gewinnerteams zum Thema „Fankultur in Schweden“ interviewen konnten. Fazit des Tages: Die Schweden sind leidenschaftliche Anhänger ihrer Mannschaften- egal welche Sportart.

Tag 7 – 16.11.2012

Früher als die vergangenen Tage, klingelte der Wecker an diesem Morgen: Ein Besuch in der GIH, the Swedish School of Sport and Health Science stand an. Liselotte Ohlson und Urban Dahlberg, den wir bereits am vergangenen Abend kennenlernen durften, gewährten uns Einblicke in das schwedische Sportsystem, den Aufbau des Talentprogramms sowie in die Aus- und Weiterbildungsprogramme in Schweden. Liselotte Ohlson, die 1988 im Kajak an den Olympischen Spielen teilnahm, erklärte uns das Fördersystem der einzelnen Sportverbände. Sie machte uns deutlich, dass finanzielle Unterstützung des Systems allein nicht ausreicht, um Medaillen und Erfolg zu garantieren. Wichtiger ist die individuelle Betreuung von Sportverbänden und Talenten.

Im Anschluss brachte uns Urban Dahlberg noch einmal spezifische Aspekte des schwedischen Vereinssystems näher. Vor allem das Ehrenamt genießt in Schweden einen deutlich höheren Stellenwert als in Deutschland. Zudem erhielten wir die Möglichkeit mit ihm über die Problematik Doping zu diskutieren.

Nach unserem Essen in der Sporthochschule ging es weiter zum benachbarten Olympiastadion, wo wir bereits dienstags bei DN Galan und Nordic Sport zu Gast waren. Dort empfing uns Daniel Björk, der schon einige Jahr im Olympiastadion tätig ist, um uns die Geschichte und den heutigen Nutzen des Stadions zu erläutern. Highlight war mit Sicherheit der Ausflug auf den sogenannten Uhrenturm, der eine fantastische Aussicht über die Stadt bot. Dies war ein absolut gelungener Abschluss unseres Tagesprogramms.

Tag 8 – 17.11.2012

Nachdem die vergangenen Tage viele Programmpunkte für uns bereithielten, stand am Samstag ein wenig Freizeit auf der Tagesordnung: Während einige die Zeit nutzen, um verschiedene Museen der Stadt auszukundschaften, widmeten sich andere der Stockholmer Shoppingkultur.

Gemeinsamer Treffpunkt war erneut der große Platz Sergels Torg in der Stadtmitte. Dieser Ort hatte sich während der Woche zu einem zentralen Anlaufpunkt unserer Gruppe entwickelt, nachdem vor knapp einer Woche hier auch unsere Stadtführung startete. Von hier aus starteten wir in Richtung Norden der schwedischen Hauptstadt. An einer der abgelegensten Orte der Stadt erwartete uns eine völlig neue Sportart: Curling! Im Voraus belächelt, mussten wir bald feststellen, dass der Sport anstrengender ist als erwartet und aus mehr besteht, als aus „Steineschubsen“ und „Besenschrubben“. Zwei Stunden stand uns Trainer Mickael zur Seite und motivierte uns mit dem noch oft rezitierten Satz „Brush it- brush it hard“! Wie wir finden, bot Curling uns die Möglichkeit eines gelungenen gemeinsamen Abschlusses, viele blaue Flecken und vor allem jede Menge Spaß.

Tag 9 – 18.11.2012

Schneller als gedacht ist er da: Der Tag der Abreise! Rückblickend verging die Woche aufgrund des prallgefüllten Programms viel zu schnell. Am Flughafen wurden die persönlichen Highlights der Woche ausgetauscht, ehe es wieder in die Heimat ging. Wie lässt sich unsere Woche aber allgemein resümieren? Wir starteten mit dem Vorhaben das schwedische Sportsystem dem deutschen gegenüberzustellen.

Es ist festzuhalten, dass der Sport im allgemeinen und vor allem der Teilnehmersport in Schweden mindestens ein genauso hohes Ansehen- wenn nicht sogar ein höheres als in Deutschland genießt. Das Ehrenamt spielt in Schweden eine sehr große Rolle und wird in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter an Zuwachs gewinnen. Oft haben wir im Hinblick auf den anstehenden Blickpunkt Sportmanagement-Kongress den Vergleich zwischen den schwedischen und deutschen Fans angestellt. Die Schweden selbst beschrieben sich selbst als mitdenkende und technikinteressierte Sportanhänger, aber auch als passioniert und begeistert. Und welcher deutsche Fan würde etwas Anderes von sich behaupten? In vielerlei Hinsicht gibt es also Übereinstimmungen, so zum Beispiel auch bei dem Schulsportsystem, welches der schwedische Sportverband als „nicht ausreichend“ bezeichnete. Unser Exkursionsthema „Sweden vs. Germany- One passion in common: SPORTS!?“ lässt sich also ganz klar mit „Ja!“ beantworten. Wir haben stellvertretend für die schwedische Bevölkerung viele sportbegeisterte Menschen getroffen, die uns den Eindruck vermittelten willkommen zu sein.

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